Blockprinting

Meine Sammlung mit selbst geschnitzten Stempeln

Blockprinting für Anfängerinnen!

Wunderschöne und ganz persönliche Stempel kannst du ganz einfach selbermachen! Mit deinen eigenen Stempeln verzierst du selbst gebastelte Karten, Briefpapier, Umschläge, selbstgemachtes Geschenkpapier und Stoff. 

Beim Blockprinting wird das Motiv in Stempelgummi geschnitzt, die anschließend mit Farbe eingefärbt und auf Papier oder Stoff gedruckt wird. Die Platten lassen sich leicht bearbeiten und sind hervorragend für Anfängerinnen geeignet. 

Links

> In meinem Shop findest du das DIY-Stempelset. Da ist alles drin, was Anfängerinnen für erste Stempel brauchen.

> In diesem YouTube-Video kannst du mir beim Stempelschnitzen zuschauen.

Das brauchst du*

Stempelgummi
Es gibt viele verschiedene Arten von Stempelgummi. Ich nutze Platten von Factis (blau und braun) und Speedball (rosa). Grob gesagt: Die rosa Platten sind am weichesten, die blauen sind etwas fester und die braunen noch fester und eher für erfahrenere Schnitzerinnen geeignet. Grundsätzlich können auch Anfängerinnen alle Platten nutzen.

Stempelgummi Speedball (rosa) [Affiliate Link*]
Stempelgummi Factis/Milan (blau) [Affiliate Link*]
Stempelgummi Factis (braun) [Affiliate Link*]


Messer
Vielleicht hast du noch ein altes Linoleum-Schneideset bei dir zu Hause liegen? Das ist für deine ersten Stempel absolut ausreichend. Ansonsten gibt es auch bei Schneidemessern eine große Auswahl. Ich empfehle die folgenden:

Für Anfängerinnen:
Speedball Lino Cutter Set [Affiliate Link*]
Rico Design Schnitzwerkzeuge
[Affiliate Link*]

Für Fortgeschrittene:
Linolschnittmesser von Pfeil (in verschiedenen Ausführungen) [Affiliate Link*]


Farbe
Für den Anfang reicht ein einfaches Stempelkissen völlig aus. Wenn du hochwertigere und größere Drucke machen möchtest, empfehle ich dir Linolfarbe (zum Beispiel Aqua Linol von Marabu [Affiliate Link*] )

Anleitung

Zusätzlich zu Stempelmatte , Messer und Farbe brauchst du noch:

> einen Bleistift

> dein gewünschtes Motiv - ausgedruckt oder vorgezeichnet

> eine Schere und oder ein Cuttermesser nach Bedarf

Motiv auf deine Stempelmatte übertragen
Um ein ausgedrucktes Motiv auf die Stempelmatte zu übertragen, fährst du den Ausdruck mit einem weichen Bleistift nach. Dann legst du den nachgemalten Ausdruck kopfüber (also mit der bedruckten Seite nach unten) auf deine Stempelmatte. Jetzt rubbelst du über das Papier. Das geht mit den Fingern, einem Radiergummi oder dem Holzgriff eines Schnitzmessers. So wird die Bleistiftzeichnung auf die Stempelmatte übertragen. Wenn du magst, kannst du die Linien jetzt noch einmal auf der Stempelmatte nachzeichnen.
Da bei diesem Prozess zweimal gespiegelt wird, druckst du dein Motiv so aus, wie der Stempelabdruck später aussehen soll.

Böockprinting: Eulen-Stempel aus Stempelmatte mit Schere grob ausschneiden

Schneide dir deine Grundform aus der Stempelmatte grob aus. Das geht mit einer Schere, einem der geraden Schnitzmesser oder einem Skalpell.

Böockprinting: Eulen-Stempel aus Stempelmatte ausschneiden

Schneide die Kontur deines Motivs erst mit einem feinen, dann mit einem gröberen Messer nach.

Schneide mit den Messern möglichst von dir weg. Versuche bei Rundungen, die Stempelmatte entsprechend zu drehen, anstatt mit dem Messer in verschiedene Richtungen zu schneiden.

Es sollte möglichst wenig oder gar kein Rand bleiben, weil dieser beim Drucken unerwünschte Abdrücke hinterlassen kann.

Eulen-Stempel: Mit einem Messer Feinheiten schneiden

Schneide nach Belieben Linien und Flächen in den Gummi. Dort, wo du etwas ausschneidest, kommt keine Stempelfarbe hin und damit gibt es an diesen Stellen keinen Abdruck. Feine Gummireste kannst du zum Beispiel mit einer Zahnbürste von der Stempelmatte fegen.

Wenn du mit deinem Stempel zufrieden bist, drückst du ihn entweder - wie man das von Stempeln kennt - auf ein Stempelkissen oder du legst ihn mit dem Motiv nach oben hin und tupfst mit dem Stempelkissen Farbe auf den Stempel. Letzteres empfiehlt sich, wenn der Stempel größer ist als das Stempelkissen.

Lege den Stempel kopfüber auf ein Papier und drücke ihn an allen Stellen fest auf das Papier.

Tipp: Überhaupt nicht nötig, aber von mir heiß geliebt: Mit dem Baren von Speedball [Affiliate Link*] kannst du kräftig und regelmäßige drucken.

Bei den ersten Drucken siehst du vielleicht, wo dein Abdruck noch nicht ganz gefällt. Wenn du noch Korrekturen vornehmen willst, kannst du den Stempel noch nachbearbeiten bis du mit deinen Abdrücken ganz zufrieden bist.

Wer möchte, kann die bearbeitete Stempelmatte mit einer Unterlage auf Holz aufkleben - es gibt spezielle Rohlinge oder du nimmst eine einfache Holzscheibe. Dieser Schritt ist aber nicht notwendig. Ich nutze meine DIY-Stempel immer ohne Träger.

Viel Spaß beim Blockprinting!

Viel Spaß beim Basteln!

wünscht Kathrin

Inspiration

> Starte für deinen ersten Stempel mit einem kleinen Stück Stempelgummi und ritze ein beliebiges Muster ein. Vielfach gedruckt ergibt das ein tolle Muster. Perfekt für Geschenkpapier!

> Selbstgemachte Stempel sind erfekt für selbstgemachte Karten.

> Beim Reduktionsdruck druckst du mit einer Druckplatte mehrere Farben übereinander. Für jede Farbschicht wird ein weiterer Teil der Platte weggeschnitten.

Einfache Stempel: Quadrat mit Stern

Disclaimer

* In diesem Artikel befinden sich möglicherweise Partnerlinks ("Affiliate-Links") zu Amazon. Alle Partnerlinks sind als solche gekennzeichnet. "Partnerlink" bedeutet, dass ich unter Umständen eine kleine Provison erhalte, wenn du diesen Link klickst und anschließend bei Amazon einkaufst. Das hilft mir, auch in Zukunft kostenlose Bastel-Anleitungen zur Verfügung stellen zu können.